Hochzeitsfotograf
Hochzeitsfotografen gibt es wie Sand am Meer – genauso unbegrenzt scheint das Angebot jedes einzelnen. Bevor man sich auf die Suche begibt sollte man sich in den diversen Braut- und Hochzeitsmagazinen grundsätzlich über die verschiedenen Stilrichtungen informieren und das Auge schon einmal auf die wirklich guten Motive schulen. Sobald man sich einen groben Überblick verschafft hat, geht es darum, für sich zu entscheiden welche Art der Fotografie durchgeführt werden soll. Es gibt zwei große Bereiche, die wiederum in diverse kleinere Kategorien unterteilt werden können. Das ist zum einen die klassische Hochzeitsreportage und zum anderen eine moderne Lifestyle Fotografie.
Die Reportage beschränkt sich meist darauf, den gesamten Tag oder die gebuchten Stunden in Bildern zu „belegen“. Man verzichtet hier zu Gunsten der relativ nüchternen Berichterstattung weitestgehend auf Designexperimente. Der Reiz der klassischen Reportage liegt darin, dass die Bilder durch die gewählte Brennweite sehr dynamisch wirken meist einen weiteren Blickwinkel abdecken. Dies liegt auch nicht zuletzt an der für die Reportage üblichen Brennweiten von 35mm bis 50mm. Beispiele wären da Motive, auf denen Personen ohne ihr Wissen und in natürlicher Pose abgelichtet werden. Meist sieht man auch mehrere Personen, die sich unterhalten oder überschwänglich lachen. Wenn man die Hochzeitsreportage mit bewegten Bildern vergleichen würde, dann wohl eher mit einem Dokumentarfilm. Bei der Suche nach dem Fotografen sollte man hier nach einem Fotoreporter Ausschau halten.